Nachwuchssicherung in Naturwissenschaften und Technik
Die Sicherstellung des technisch-naturwissenschaftlichen Nachwuchses im Fokus der heimischen InnovationspolitikForschung und Innovation, zwei Bereiche die in besonderem Maße von kreative und motivierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter abhängig sind, leiden seit Längerem unter massiven Rekrutierungsproblemen - die Dringlichkeit der Lösung dieser Problematik nimmt dabei heute dramatisch zu. Hauptergebnis einer aktuellen Studie im Auftrag der Industriellenvereinigung ist ein anhaltender und dramatischer Mangel an Diplomingenieurinnen und -ingenieuren industrienaher Disziplinen (Maschinenbau, Elektrotechnik, Metallurgie, Verfahrenstechnik, Werkstoffwissenschaft u.a.) trotz steigender Zahlen an Absolventinnen und Absolventen im Gesamtbereich der Technik und der Naturwissenschaften. In einer konservativen Prognose ergibt sich ab 2010 eine jährliche Lücke von 1000 Graduierten allein in den 15 meistgesuchten Studienrichtungen, bezogen auf eine Gesamtzahl von 4300 inländischen Absolventinnen und Absolventen in diesen Disziplinen.
Vor diesem Hintergrund hat die IV eine hochkarätig besetzte Focus Group unter der Leitung von Mag. Markus Posch (Mitglied des Vorstandes der Philips Austria GmbH) eingesetzt, um ein strategisches Konzept zur Sicherstellung des wissenschaftlich-technischen Nachwuchs in Österreich zu entwickeln.
Schwerpunkte:
- Standortanalyse: Definition der Hauptproblemfelder
- Konkurrenzanalyse: Internationale Vergleichsdaten und strategische Konzepte
- Lösungsszenario: Ableitung entscheidender Handlungsfelder/ Empfehlungen
Ansprechpartner in der IV:
Dr. Wolfgang Haidinger
Tel.: 43 1 71135-2362
mail: w.haidinger@iv-net.at
Dokumente zum Thema:
- Menschen schaffen Zukunft - Folder
- Die besten Köpfe für Innovation (März 2007)
- Techniker/-innen-Mangel trotz Hochschulexpansion (ibw 2006) - Langfassung und Kurzfassung

