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[ 12.09.2008 ]
Tag der Industrie 2008: Keine Bundesregierung kann gegen die Vernunft regierenIV übergibt Maßnahmenprogramm für nächste Regierung – Kluge Standortpolitik gefordert – Ohne europäischen Gedanken keine Zukunftspolitik – Nicht mehr verteilen als erarbeitet wirdRund 1.500 Mitglieder und Ehrengäste der Industriellenvereinigung (IV) sind der Einladung zum „Tag der Industrie 2008", der gestern, Donnerstag, im Technischen Museum stattfand, gefolgt. Aus diesem Anlass übergab die IV ihr Forderungsprogramm für die nächste Bundesregierung an Bundeskanzler Alfred Gusenbauer und Vizekanzler Wilhelm Molterer. In seiner Begrüßung erinnerte IV-Generalsekretär Mag. Markus Beyrer an die bedeutende Rolle der Industrie in Österreich, welche mehr als die Hälfte aller Arbeitsplätze direkt und indirekt sichert und annähernd 59 Prozent der heimischen Wertschöpfung erwirtschaftet. „Zur Bewältigung der Zukunft", so Beyrer, „braucht es vor allem Offenheit, Neugier und internationales Denken." Wer glaube, Österreich könne sich isolieren, oder gar aus der EU austreten, handle verantwortungslos gegenüber der Zukunft des Industrielandes Österreich, gegenüber den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern, Unternehmen und gegenüber den jungen Menschen. „Europa ist ein Gewinn für Österreich, die Globalisierung ist ein Gewinn für Österreich!" Eine Politik, „die Wachstum fördert, Wohlstand sichert und verantwortungsvoll handelt", forderte in seiner Rede IV-Präsident Dr. Veit Sorger. Gerade angesichts der sich abschwächenden Konjunktur sei eine erstklassige Wirtschafts- und Standortpolitik wichtiger denn je. Nur so könnten Einbrüche in Wachstum, Beschäftigung und Wohlstand verhindert werden. Konkret nannte der Industrie-Präsident beispielhaft sieben Maßnahmenfelder, in denen es zu handeln gelte:
Zum Abschluss seiner Rede betonte Sorger, dass „eine Politik, die den europäischen Gedanken nicht selbstverständlich mitträgt und Europa weiter aktiv gestalten möchte, keine Zukunftspolitik ist." Bei allem Reformbedarf, gebe es keine Alternative zur europäischen Einigung. Die „IV als wesentliche Stimme der Vernunft", werde zudem auch weiterhin, ihre - „im gesamtgesellschaftlichen Kontext ausgewogenen" - standortpolitischen Notwendigkeiten einfordern. Dies tue die Industrie durchaus mit Optimismus: „Denn keine Bundesregierung kann auf Dauer gegen die Vernunft regieren." Fotos vom Industrieempfang: http://eventmaker.at/iv/tag_der_industrie_2008/f27b9befb5b97e7dd889b17575a29cd88.233_2386.html Videos vom Industrieempfang: IV-Maßnamenprogramm zum Download: |
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