Gelebte soziale Verantwortung: „72h ohne Kompromiss“
Als „einen idealen Einstieg in das Thema CSR" charakterisierte Univ. Prof. Dr. Christian Friesl, IV-Bereichsleiter für Gesellschaftspolitik die Aktion „72h ohne Kompromiss". Das Projekt der Katholischen Jugend Österreich in Zusammenarbeit mit youngCaritas.at und Hitradio Ö3 findet heuer zum vierten Mal mit der Unterstützung der IV und des BMWA statt. In über 350 Einzelaktionen werden mehr als 5.000 Jugendliche drei Tage lang in Österreich soziale, entwicklungspolitische oder ökologische Projekte umsetzen. Im Rahmen eines Pressegesprächs, unter anderem mit Staatssekretärin Christine Marek, fand am 16.09. im Haus der Industrie der Auftakt zur heutigen Aktion statt. Marek dankte den vielen Jugendlichen, die bei diesem Projekt „Werte leben, die im heutigen Berufsalltag besonders gefragt sind: Kreativität, Eigeninitiative, Einsatzbereitschaft und soziale Verantwortung."
Wesentlich für den Erfolg des Projektes ist die Unterstützung durch die Unternehmen. „72h ohne Kompromiss" bringt dabei eine win-win-Situation für alle Beteiligten, wie Friesl betonte: „Die Unternehmen dienen im Sinne von CSR einer guten Sache, die Jugendliche lernen ganz konkret, was es bedeutet, gesellschaftliche und soziale Verantwortung zu übernehmen, und gewinnen soziale Kompetenz dazu." Gerade die Kombination aus Sozialkompetenz und Leistungsbereitschaft sei eben von zentraler Bedeutung in der Wirtschaft von morgen. In diesem Sinne ermöglicht das Projekt den Jugendlichen, sich in der Praxis mit ganz konkreten Aktionen entsprechende Erfahrungen anzueignen.
Für einzelne Projekte Ende Oktober 2008 werden noch Jugendliche und Unternehmen für die aktive Mitarbeit an „72h ohne Kompromiss" gesucht.
Alle Informationen: http://www.72h.at/ bzw. http://www.respact.at/
Unternehmensleitfaden "72h ohne Kompromiss"
