13.03.2009
Industrie: Populistische Angriffe auf Post inakzeptabel und paradox
IV-GS Beyrer: Billige politische Stimmungsmache zu Lasten der Post zurückzuweisen – Bilanz zeugt von nachhaltiger Unternehmensstrategie – Erfolg der Post im Interesse allerAls „inakzeptabel" bezeichnete der Generalsekretär der Industriellenvereinigung (IV), Mag. Markus Beyrer, heute, Freitag, die populistische Stimmungsmache gegen die Österreichische Post: „Wenn ein Unternehmen in einem so schwierigen Umfeld wie derzeit eine Bilanz mit steigendem Umsatz und höherer Dividende vorlegt, dann zeugt das von einer nachhaltigen Unternehmensstrategie." Statt aufgrund der positiven Bilanzzahlen billige parteipolitische Stimmungsmache zu betreiben, sollten sich alle Beteiligten über den Erfolg der Post freuen: „Die Post stellt heute die Weichen für die Liberalisierung des Marktes ab 2011. Dies ist im Interesse des Unternehmens, der Beschäftigten, der Aktionäre und der Bevölkerung", so Beyrer, der zum wiederholten Male darauf hinwies, dass Postämter nicht einfach geschlossen, sondern durch Post Partner ersetzt werden sollen. „Die Post will zusätzliche 150 Post Partner gewinnen, das Filialnetz wird also sogar erweitert. Die Panikmache mancher ist einfach nur unredlich."
Die Post AG wappne sich jetzt mit den richtigen Schritten für die Zukunft. Der Service durch zusätzliche Post Partner müsse ausgebaut und die Kostenstruktur schlanker werden, denn sonst würde die Post im Jahr 2011 „dem Finanzminister wohl eher Geld kosten und nicht bringen und als Folge nicht Post Partner ausbauen sondern abbauen müssen", betonte der Generalsekretär. Grundsätzlich ist die Politik ohnehin gut beraten, in börsennotierte Unternehmen nicht hineinzuregieren. „Die Politik kann die notwendige Versorgungsdichte mit den Dienstleistungen der Post festlegen, nicht aber die Methode. Das Konzept der Post wird die Versorgungsdichte verbessern. Die Kritik am Management der Post ist daher nicht nachvollziehbar", so Beyrer deutlich.
[ IV Newsroom ]
