20.05.2009

Industrie: Förderstruktur bei Forschung noch effizienter gestalten

Systemevaluierung: IV-GS Beyrer begrüßt Empfehlung zur Erhöhung der Forschungsprämie - Langfristig planbare Rahmenbedingungen und effizienterer Mitteleinsatz für Unternehmen unschätzbarer Mehrwert

Als „gute Analyse und Bestätigung des erfolgreichen Weges der Innovationspolitik der vergangenen Jahre" bewertet die Industrie die heute, Mittwoch, von Infrastrukturministerin Doris Bures und Wifo-Chef Karl Aiginger präsentierten Ergebnisse der Evaluierung der österreichischen Forschungsförderung. „Damit ist ein wichtiger Schritt zur weiteren Verbesserung und Optimierung des Gesamtsystems getan. Aufbauend auf diesen Ergebnissen kann und muss die Förderstruktur damit noch effizienter gestaltet werden", so der Generalsekretär der Industriellenvereinigung (IV) Mag. Markus Beyrer. Denn gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten bieten vereinfachte Förderprocedere, langfristig planbare Rahmenbedingungen und ein effizienterer Mitteleinsatz „für Unternehmen einen unschätzbaren Mehrwert".

Die Industrie begrüßt die Empfehlung zur Erhöhung der Forschungsprämie auf 12 Prozent, „da diese den Unternehmen unmittelbar zu Gute kommt und gerade in der gegenwärtigen Krise den Betrieben hilft, weiterhin in Forschung und Innovation zu investieren. Zudem zeigt die Evaluierung die hohe Bedeutung der direkten Forschungsförderung für Forschungs- und Innovationsaktivitäten der Unternehmen und die professionelle Abwicklung durch die FFG", betonte der IV-Generalsekretär. Grundsätzlich erwartet die Industrie eine intensive Befassung der Politik und aller dafür zuständigen Ressorts mit den Empfehlungen, die vielfach auf langjährigen Verbesserungsvorschlägen der Industrie basieren. Darunter seien Maßnahmen im Bereich der Absolventinnen und Absolventen von naturwissenschaftlichen und technischen Ausbildungen sowie die bessere Planbarkeit durch mittelfristige Budgetplanungen. Jedenfalls erwarte die Industrie eine intensive Befassung zumindest der vier Kernressorts BMVIT, BMWFJ, BMWF, BMUKK, die bei der Gestaltung des Innovationsstandortes eine wesentliche Rolle spielen. Ziel müsse sein, noch vor dem Sommer im Ministerrat den Startschuss für die Erarbeitung für die Strategie der Bundesregierung zu geben.


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