380-kV-Leitung: Industrie begrüßt Adamowitsch-Empfehlungen
IV-VGS Koren: Einsicht der Salzburger Landesregierung sehr zu begrüßen - Bau der Freileitung endlich angehen - Bericht soll Grundlage seinDie Industrie begrüßt die Empfehlung des EU-Koordinators Georg Wilhelm Adamowitsch, wonach es bei der 380-kV-Leitung in Salzburg zu keiner Erdverkabelung kommen soll. "Es geht jetzt darum, die Freileitung im Sinne der sicheren Energieversorgung mit einem Neustart endlich anzugehen. Die diesbezügliche heutige Einsicht der Salzburger Landesregierung ist vor dem Hintergrund sehr zu begrüßen. Nun müssen rasch Taten folgen", sagte der Vize-Generalsekretär der Industriellenvereinigung (IV) Mag. Peter Koren am Donnerstag . Es sei auch darauf hinzuweisen, dass Österreich gegenüber seinen EU-Partnern eine gesamteuropäische Verantwortung habe, den dringend erforderlichen Lückenschluss vorzunehmen." Dabei sollte der Adamowitsch-Bericht Grundlage für alle weiteren Überlegungen sein", so Koren.
Der Bericht zeige auch deutlich, dass - wie auch Beispiele in Deutschland zeigen - die Salzburger Topografie eine Erdverkabelung unmöglich macht und die Mehrkosten nicht überwälzbar seien. "Es braucht die Freileitung. Ein Erdkabel ist zu unsicher, unwirtschaftlich und nicht zu realisieren. In den Erläuterungen zur deutschen Rechtslage ist überdies nachzulesen, dass die Verkabelung nicht überall Stand der Technik ist. Daher gehen wir davon aus, dass die Ergebnisse des Berichts auch umgesetzt werden. Eine sichere und wirtschaftliche Energieversorgung ist für die Industriebetriebe gerade angesichts der derzeitigen schwierigen wirtschaftlichen Lage unverzichtbar", betonte Koren.
