Industrie begrüßt Innovationsstrategie der Bundesregierung
IV-GS Beyrer: Forschungsfinanzierungsgesetz erhöht Finanzierungs- und Planungssicherheit deutlich – Brauchen bestmögliche Rahmenbedingungen für Unternehmen und Forschende in ÖsterreichDie Industrie begrüßt die Initiative der Bundesregierung zur Ausarbeitung einer Innovationsstrategie. „Österreich braucht eine gesamthafte, breite Strategie und Visionen, um in die Top 3 der Innovationsstaaten in Europa aufzusteigen. Der nunmehrige Vorstoß von Wissenschaftsminister Johannes Hahn, ein Forschungsfinanzierungsgesetz zu erarbeiten, ist dabei ein ganz wesentliches Element", erklärte der Generalsekretär der Industriellenvereinigung (IV) Mag. Markus Beyrer heute, Donnerstag. Um bestmögliche Rahmenbedingungen für Unternehmen und Forschende in Österreich sicher zu stellen bedürfe es eines „nachhaltig wirksamen Instrumentes", so der IV-Generalsekretär.
„Ein solches Gesetz erhöht die Finanzierungs- und Planungssicherheit deutlich. Wie in der Vergangenheit gesehen, dürfen weder wirtschaftspolitisch veränderte Rahmenbedingungen noch politische Unsicherheiten zu abrupten Finanzierungsrückgängen führen. Forschung und Innovation ist in einem besonderen Ausmaß von Kontinuität in der Finanzierung geprägt", betonte Beyrer.
Für diesen Reformprozess würden die umfassenden Ergebnisse der Systemevaluierung, des Forschungsdialogs und insbesondere die Strategie 2020 des Rates für Forschung und Technologieentwicklung eine Fülle an guten Vorschlägen bringen, „auf die man aufbauen kann und soll. Notwendig dafür ist ein starkes Commitment der gesamten Bundesregierung und eine zügige Umsetzung der erarbeiteten Vorschläge, um für den Aufschwung nach der Krise optimal gerüstet zu sein", sagte Beyrer. Von großer Bedeutung sei dabei die Breite des Ansatzes, die auch Aspekte der Bildungs-, Migrations- und Infrastrukturpolitik beinhalte. „Nur wenn eine Abstimmung aller maßgeblichen Politikbereiche erzielt wird, sind substantielle Verbesserungen zum Nutzen des Innovationsstandortes Österreich möglich", so der IV-Generalsekretär.