11.09.2009

Industrie: 380kV-Leitung wichtig zur Sicherung der Stromversorgung

IV-Vize-GS Koren: Begrüßen Eröffnung der Leitung in der Steiermark - Weiterer Lückenschluss zügig erforderlich - UVP-Kompromiss rasch umsetzen, Verfahren verkürzen

Als „weiteren, konsequenten Schritt zu einer sicheren und zukunftsfähigen Energieversorgung" bewertet die Industrie die heutige, offizielle Eröffnung der 380kV-Leitung in der Steiermark. „Eine gesicherte und kostengünstige Stromversorgung ist unabdingbar für den Industriestandort Österreich. Die heutige Eröffnung der 380kV-Leitung in der Steiermark ist ein wichtiger und überfälliger Beitrag zur nachhaltigen Sicherung der Stromversorgung für Unternehmen und Haushalte in Österreich", sagte Mag. Peter Koren, der Vize-Generalsekretär der Industriellenvereinigung. Die IV dränge vor dem Hintergrund auf eine rasche Umsetzung des UVP-Kompromisses. „Gerade die mit rund 20 Jahren überlange Realisierungsdauer der 380kV-Leitung zeigt die Notwendigkeit einer effektiven Beschleunigung der UVP-Verfahren, um die notwendigen Investitionen in Infrastrukturprojekte auf den Weg zu bringen und den Konjunkturmotor anzuwerfen", betonte Koren.

Die Industrie fordere seit Jahren vehement den Ausbau des österreichischen Hochspannungsnetzes, denn das österreichische Hochspannungsnetz erreicht immer öfter die Grenzen seiner Belastbarkeit. „In der Steiermark ist nun ein wichtiger Schritt für die Unternehmen und Haushalte gelungen, es müssen jetzt aber auch noch die anderen Lücken im 380kV-Freileitungsnetz in Salzburg und Oberösterreich zügig geschlossen werden. Da der 380kV-Freileitung eine übergeordnete volkswirtschaftliche Bedeutung zukommt, darf ihre Fertigstellung nicht weiter verzögert werden", so Koren.

Eine funktionierende Energie-Infrastruktur sei Basis eines nachhaltigen Wirtschaftswachstums und eines sparsamen und damit umweltfreundlichen Umgangs mit Energie. „Wir leben in Österreich nicht auf einer Insel der Seeligen, was die Energieversorgung betrifft. Wir müssen daher weiterhin konsequent in die Weiterentwicklung der Energie-Infrastruktur investieren. Nur bei ausreichenden Netzkapazitäten kann die Stromversorgung für die heimischen Unternehmen und Haushalte nachhaltig und kostengünstig gewährleistet werden und können neue Kraftwerksprojekte an das Netz angeschlossen werden. Nicht zuletzt hat Österreich auch gegenüber seinen EU-Partnern eine gesamteuropäische Verantwortung, den dringend erforderlichen Lückenschluss vorzunehmen", erklärte Koren.


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