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[ 30.08.2010 ]
Internationale Leitbetriebe in Österreich (Materialsammlung)Internationale Leitbetriebe, häufig in Form von Headquarters organisiert, sind standortmobile Entscheidungszentralen von zumeist multinationalen Unternehmensgruppen. Sie sind die Kernsubstanz der österreichischen Volkswirtschaft.Ihre große Vorleistungsnachfrage nach hochwertigen Produkten und Dienstleistungen löst enorme indirekte Effekte aus. Diese reichen weit über die eigenen Unternehmensgrenzen hinweg und sichern in der Volkswirtschaft - vor allem bei KMU - zusätzliche Arbeitsplätze, Produktion und Wertschöpfung. Die Wirtschaft von heute ist damit unteilbar. Sie ist hochgradig vernetzt und lebt von der Dynamik zwischen den unterschiedlichsten Unternehmen und Unternehmensformen: Klein braucht Groß und Groß braucht Klein - ein Prinzip, das im Besonderen für den Wirtschaftsstandort Österreich gilt. Auf Initiative der Industriellenvereinigung (IV) und in Zusammenarbeit mit dem Industriewissenschaftlichen Institut (IWI) konnten die Rollen dieser Paradeunternehmen am Standort Österreich erstmals beschrieben und die positiven Effekte, die von den Leitbetrieben ausgehen, im Detail quantitativ erfasst werden. Die vorliegenden Ergebnisse rechtfertigen dabei gerade in Krisenzeiten spezielle, unterstützende Maßnahmen für internationale Leitbetriebe, die als Zugpferde der heimischen Wirtschaft ein beschleunigtes Durchtauchen des Konjunkturtales an vorderster Front vorantreiben können. Die volkswirtschaftliche Bedeutung von Leitbetrieben in Österreich im Detail 150 internationale Leitbetriebe stehen für:
Insgesamt 122.000 KMU-Zulieferfirmen leben und agieren in einer Schicksalsgemeinschaft mit 150 Leitbetrieben. Diese Leitbetriebe stehen damit für die Schaffung und Sicherung von insgesamt 540.000 Beschäftigungsverhältnissen in Österreich. DOWNLOADS
PUBLIKATIONEN
Ihr Ansprechpartner zum Thema: Dr. Wolfgang Haidinger; w.haidinger@iv-net.at [ IV Newsroom ]
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