24.02.2010

Infrastruktur Fundament des künftigen Wirtschaftsaufschwungs

Investitionen in die Infrastruktur seien gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten ein wichtiger Hebel, um Arbeitsplätze zu sichern, betonte IV Vize-Generalsekretär Koren heute, Mittwoch, auf einer Pressekonferenz.

"Infrastruktur ist zentraler Wettbewerbsfaktor" IV-Vize-Generalsekretär Mag. Ing. Peter Koren betonte: "Infrastruktur ist bekanntermaßen ein zentraler Wettbewerbsfaktor für eine Volkswirtschaft und bildet das notwendige Fundament, auf dem erfolgreiches Unternehmertum und gesellschaftliches Leben erst möglich wird. Klar ist: nur durch leistungsstarke Infrastruktur kommt es zu Verbesserungen der Erreichbarkeit der Unternehmensstandorte, zu Kostensenkungen und dadurch zu einer Verbesserung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit." Für die Industrie sei eine gut ausgebaute Infrastruktur einerseits das "Backbone" des Wirtschaftsstandortes und andererseits Vorbedingung für private Investitionen und unternehmerisches Handeln. "Im Zuge der Globalisierung gilt für den Infrastrukturbereich mehr denn je, dass Stillstand beim Ausbau Rückschritt bedeutet, der sich negativ auf die Wachstums- und Wettbewerbschancen Österreichs auswirkt", betonte der IV-Vize-Generalsekretär. Das gelte auch in Zeiten, in denen an die Budgetkonsolidierung gegangen werden müsse. Die Sanierung des Bundesbudgets durch Strukturreformen schafft die Vorraussetzung für Zukunftsinvestitionen: "Wir brauchen Spielraum für die entscheidenden Investitionen in Bildung, Forschung und Innovation sowie Infrastruktur - und damit insbesondere auch in die Schiene -, wenn das Industrieland Österreich weiterhin im globalen Wettbewerb bestehen können soll", so Koren.

Die Industrie schlage daher vier Top-Maßnahmen vor: Rasche Umsetzung der UVP-G-Novelle 2009, Verbindliche Bundesraumordnung für Infrastrukturkorridore, Verankerung der Versorgungssicherheit als öffentliches Interesse sowie Umsetzung des Masterplans Wasserkraft. Definitiv kein positives Signal in diese Richtung sei jedoch die jüngste Novelle der steirischen Raumordnung, die den Gemeinden mehr Planungsautonomie einräumt und damit übergeordnete Planungsinteressen konterkarriert, so Koren.


Fotos
v.l.n.r.: VD DI Peter Klugar (ÖBB), BM Doris Bures, VD Ing. Mag.(FH) Andreas Matthä (ÖBB) und IV Vize-Generalsekreträr Ing. Mag. Peter Koren
v.l.n.r.: VD DI Peter Klugar (ÖBB), BM Doris Bures, VD Ing. Mag.(FH) Andreas Matthä (ÖBB) und IV Vize-Generalsekreträr Ing. Mag. Peter Koren



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