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[ 01.06.2010 ]
Industrie: Bildung und Ausbildung bei Krisenbewältigung zentralIV-Riemer: Brauchen beste Köpfe und Hände, um wettbewerbsfähig zu bleiben – Für Unternehmen immer schwieriger, qualifizierte Lehrlinge zu finden – Angebot und Nachfrage an qualitativ guter Ausbildung verbessern„Neben der Bewältigung der Wirtschafts- und Finanzkrise, gilt es JETZT die Weichen für einen erfolgreichen Aus- und Aufstieg aus der Krise zu stellen. Der Bereich Bildung und Ausbildung ist dabei zentral", betonte Dr. Gerhard Riemer, Bereichsleiter Bildung, Innovation und Forschung der Industriellenvereinigung (IV) heute, Dienstag, auf einer Pressekonferenz in Berlin zur Zukunft Stellenwert und Zukunft der dualen Berufsausbildung in Deutschland, der Schweiz und Österreich. „Klar ist: Wir brauchen die besten Köpfe und Hände, um international weiterhin wettbewerbsfähig zu sein. Es bedarf dazu insbesondere auch der qualifizierten Fachkräfte, um Idee und Ergebnisse in Produkte, Verfahren, Systeme umzusetzen und auf den Märkten zu verkaufen." Es werde für Unternehmen immer schwieriger, qualifizierte Lehrlinge für die duale Berufsausbildung zu finden. „Die immer größer werdenden Bildungslücken verschärfen die Situation", so Riemer. Um die Qualität der beruflichen Bildung in Österreich im Rahmen des dualen Systems zu verbessern, seien drei Themen von zentraler Bedeutung. So müsse
„Somit sollte und muss es möglich werden, dass etwa die Qualifikationsebene 6 auch für Absolventen der beruflichen Bildung erreichbar und im EQR entsprechend anerkannt wird - z.B. Anerkennung des HTL-Technikers bzw. Ingenieurs in Stufe 6", so Riemer. Darüber hinaus sei es angesichts der demografischen Entwicklung zudem auch notwendig, Migration und Integration als Herausforderung und Chance gleichermaßen aktiv zu nutzen. [ IV Newsroom ]
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