Industrie: Gerade jetzt in Forschung und Innovation investieren
IV-Präsident Sorger: AIT wichtiger und dynamischer Partner der österreichischen Industrie – Bei FTI-Strategie der Bundesregierung muss Stärkung des Standortes"Um künftig innovative Produkte auf den Markt bringen zu können, die sich auch im internationalen Wettbewerb behaupten, ist es für Industriebetriebe gerade jetzt wichtig in Forschung und Innovation zu investieren", betonte der Präsident der Industriellenvereinigung Dr. Veit Sorger heute, Donnerstag, anlässlich der Bilanz-Pressekonferenz des Austrian Institute of Technology (AIT). Das AIT werde in seiner neuen Aufstellung und mit seiner klaren Positionierung „zu einem wichtigen und dynamischen Partner der österreichischen Industrie". Mit dem heute präsentierten positiven Jahresergebnis zeige das AIT deutlich auf, dass es mit dem laufenden Strukturbereinigungsprozess und damit der stark verbesserten Kostenstruktur auf dem richtigen Weg sei und damit auch den Industrie- und Innovationsstandort Österreich stärke. „Das AIT positioniert sich damit Schritt für Schritt zu einem führenden Forschungsinstitut von europäischem Format", so der IV-Präsident.
Zur gegenwärtig in Ausarbeitung befindlichen FTI-Strategie der Bundesregierung sagte Sorger, „auch hier muss die Stärkung des Standortes Österreich, insbesondere für Unternehmen, im Zentrum stehen". Österreich befinde sich "an einer Weggabelung für den Innovationsstandort". Im jüngsten OECD-Vergleich der indirekten Forschungsförderung der OECD-Länder sei das Land innerhalb von drei Jahren um 12 Plätze auf den 22. Rang abgerutscht. Der IV-Präsident appellierte vor diesem Hintergrund eindringlich an die Politik, "die hohe Bedeutung der unternehmerischen Forschungsaktivitäten für Jobs, den Standort und damit auch die Chancen für die Jugend zu berücksichtigen". Bei aller Bedeutung und höchster Anerkennung der wichtigen Rolle der Grundlagenforschung gehe es jetzt insbesondere auch darum, "die forschungsintensiven Unternehmen zu stärken. Ohne diese Stärkung der Betriebe, insbesondere der Leitbetriebe, wird es sicher nicht möglich sein, die anspruchsvollen Ziele der Bundesregierung für den Innovationsstandort Österreich zu erreichen", sagte Sorger. Die Systemevaluierung hat klar aufgezeigt, dass ein Nebeneinander von direkter und indirekter steuerlicher Forschungsförderung die besten Ergebnisse erzielt." Eine Stärkung des Standortes im internationalen Vergleich würde vor allem durch eine Erhöhung der Forschungsprämie von 8 auf 12 Prozent sichergestellt.
