02.07.2010

BIF-Newsletter

Ausgabe 3 / Juli 2010

Editorial
(Dieser Newsletter wird im Laufe der nächsten Wochen aktualisiert)

Die Wirtschafts- und Finanzkrise  hat im BIF-Jahr 2009/2010 alle Bereiche getroffen. Es galt und gilt den Unternehmen das Durchtauchen zu erleichtern und die guten qualifizierten Fachkräfte für den Aufschwung zu halten. Mit dem Bundesfinanzrahmengesetz wurden Schritte zur Budgetkonsolidierung, also zum Sparen, eingeleitet; einerseits müssen Effizienzpotenziale erkannt und genutzt werden und andererseits gilt es, in die Zukunft in BIF zu investieren und dabei die wichtige Rolle der Leitbetriebe (etwa bei der Forschungsförderung) besonders zu berücksichtigen.

Auf europäischer Ebene geht es darum - unter der Leitung neuer Institutionen und neuer Köpfe (Kommissare: M. Gheoghegan-Quinn / Forschung, Innovation u. Wissenschaft; A. Vassiliou/Bildung, Kultur, Jugend;
J. Hahn/Regionalpolitik) -, Politikbereiche neu zu gestalten und an der Strategie „EU 2020"  auszurichten. Wichtige Herausforderung ist, auf europäischer und nationaler Ebene die Lücke zwischen dem vom Bildungswesen angebotenen und von der Wirtschaft nachgefragten Qualifikationen zu schließen, innovative Produkte, Verfahren, Dienstleistungen auf den Markt zu bringen und damit Beschäftigung zu sichern bzw. zu schaffen. Insgesamt also den europäischen Innovationsstandort zu stärken.

Bei uns sind eine Reihe - längst überfälliger - Reformprozesse in Gange: Die Schulreform tritt in eine neue Phase, die Hochschulreform steht vor großen Hürden (Qualität, Zugang, Finanzierung), in die FTI-Strategie werden hohe Erwartungen gesetzt und die Sicherung des Lehrlings-, Fachkräfte- und Techniker-Nachwuchses hat nichts an Bedeutung eingebüßt.

Zu all den Themen hat die IV - auch im BIF-Bereich - durchdachte Strategien mit konkreten Handlungs-empfehlungen vorgelegt, an deren Umsetzung kein Weg vorbeiführen sollte.

Es ist zu hoffen, dass sich z.B. in Bildungsfragen die Bildungsministerinnen BM Schmied und BM Karl zu großen, gemeinsamen Reformen - sowohl  im Schulwesen ( „Schule 2020") einerseits und in der Hochschulreform andererseits - durchringen. Wann, wenn nicht jetzt in der großen Koalition?

Dank der Arbeit im BIF-Ausschuss und in den High-Level- und Fokus Groups und Dank der vielfachen, persönlichen Unterstützung unserer Mitglieder war es möglich, an der internationalen Entwicklung orientierte, qualitativ hochwertige und glaubwürdige Vorschläge in die politische Arbeit einzubringen.

Dafür danken wir unseren Mitgliedern ganz besonders und bitten Sie auch weiterhin um Ihre großartige Unterstützung.

Im Namen des BIF-Teams*)
Ihr

Gerhard Riemer

Die wichtigsten Inhalte:

*) BIF-Team: Mag. Johannes Culen, Mag. Monika Gamper, Dr. Wolfgang Haidinger, Friederike Hladky, Mag. Katherina Mayr, Renate Reisinger, Dr. Gerhard Riemer, DI Roland Sommer


Fotos
Prof. Dr. Gerhard Riemer, Bereichsleiter Bildung, Innovation & Forschung
Prof. Dr. Gerhard Riemer, Bereichsleiter Bildung, Innovation & Forschung


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