„Tradition verlangt Mut zu Neuem und zu Veränderung“
Beim traditionellen Festspielempfang der Industriellenvereinigung (IV) Salzburg betonte IV-Präsident Veit Sorger, dass im Dienste der „Zukunftsfähigkeit unseres Landes alle ihren Anteil leisten werden müssen.“Bereits zum achten Mal hatte die IV-Salzburg gemeinsam mit den Salzburger Festspielen zum Festspielempfang geladen. In seiner Begrüßungsrede betonte der Präsident der IV-Salzburg Rudolf Zrost die lange Tradition sowohl der Festspiele als auch der IV in Salzburg. Tradition aber „verlangt Mut zu Neuem und zu Veränderung. Sie findet in der Gegenwart statt, nicht in der Vergangenheit. Tradition bedeutet die Weitergabe des Feuers, nicht die Bewahrung der Asche", so Zrost. So wie die Festspiele seit 90 Jahren am Puls der Zeit seien und immer offen für Innovatives, so sei auch die Industrie zukunftsorientiert: „Die Industrie arbeitet damals wie heute am Fortschritt, erfindet neues und sorgt für Beschäftigung, Wohlstand und Lebensqualität." Auch der Präsident der Industriellenvereinigung Veit Sorger hob in seiner Begrüßungsrede die Leistungen der Industrie angesichts der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise hervor. „Wenn es der Wirtschaft langfristig besser gehen soll, dürfen wir uns jetzt aber nicht zurücklehnen", mahnte der IV-Präsident.
„Es ist wirklich an der Zeit nun die Maßnahmen zu finden, unser Land mit seiner Vielfalt, seiner Schönheit, seinen Talenten und seinen Begabungen abzusichern und für die Zukunft entsprechend vorzubereiten", so Sorger, der betonte, dass dabei alle ihren Beitrag leisten werden müssen. Derzeit würde jedoch beinahe ausschließlich mit dem Finger auf die Leistungsträger gezeigt. Die Industrie habe trotz Auftrags- und Produktionseinbrüche im zweistelligen Bereich im Zuge der Krise Österreich und die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer durch die Krise getragen. „Wir als Industrie sind auch weiterhin bereit, unseren Beitrag zu leisten, um die Zukunftsfähigkeit unseres Landes aufrechtzuerhalten. Wenn aber nicht jeder seinen Beitrag zur Erhaltung der Wettbewerbsfähigkeit des Standortes leistet, dann ist mittelfristig der Wohlstandsverlust unseres Landes vorprogrammiert", betonte der IV-Präsident.
