Stoppt die neue Steuerlawine
Österreich wird bereits zum zweiten Mal in kurzer Zeit bedroht: Von der neuen Steuerlawine!Die österreichische Bundesregierung plant Anfang Jänner Maßnahmen zur notwendigen Konsolidierung des Bundesbudgets.
Leider stehen in der derzeitigen Diskussion schwerpunktmäßig weder Sparmaßnahmen noch strukturelle Reformen im Mittelpunkt. Ganz im Gegenteil. Viele wollen den Weg über neue Belastungen gehen und versuchen Unternehmen sowie den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern das Geld aus der Tasche zu ziehen.
Neue und höhere Steuern gefährden jedoch den Wirtschaftsstandort Österreich, insbesondere die Leitbetriebe mit über 250.000 Arbeitsplätzen. Österreichs Leitbetriebe arbeiten mit 95.000 kleinen und mittleren Unternehmen zusammen. Ein Beispiel: 2,5 % von Österreichs Unternehmen tragen mehr als drei Viertel des Körperschaftsteuerertrages und rund ein Drittel von ihnen nutzt die Gruppenbesteuerung zur Erschließung neuer Märkte.
Wandern diese im internationalen Wettbewerb stehenden Unternehmen mit ihren Headquarters und Produktionen infolge einer KöSt-Erhöhung oder sogar Abschaffung bzw. Verschlechterung der Gruppenbesteuerung ins Ausland ab, bedeutet das den Verlust von - im extremen Fall - über 1 Million Arbeitsplätzen, weil knapp zwei Drittel aller Arbeitnehmer Österreichs in der Industrie, ihren Leitbetrieben und den umgebenden Zulieferbetrieben beschäftigt sind. Eine Erhöhung der Körperschaftsteuer (KöSt) ist laut einer umfassenden OECD-Studie zudem äußerst kontraproduktiv für die gesamtwirtschaftliche Entwicklung: Eine Erhöhung des KÖSt-Satzes um 1 % senkt laut OECD das Pro-Kopf-BIP mittelfristig um 2 % und führt damit zu weniger Wachstum und weniger Arbeitsplätzen. Darüber hinaus führen hohe Steuern zu sinkenden Investitionen, einem Verlust an Wettbewerbsfähigkeit und damit weniger Wachstum und weniger Arbeitsplätzen.
Deshalb nochmals kurz für alle Unbelehrbaren unter uns: Neue Steuern vernichten Arbeitsplätze und Wachstum!
Anstelle von neuen Steuern braucht es ein kluges Zurückfahren der Ausgaben, damit wir die dringend nötige Bewegungsfreiheit wieder gewinnen, um in die Zukunft dieses Landes zu investieren - in Bildung, Forschung & Entwicklung, Innovation sowie eine intelligente Infrastruktur.
Deshalb sagen wir mit Nachdruck: STOPPT DIE NEUE STEUERLAWINE!
