Initiative gestartet
Die Industriellenvereinigung startet eine mehrjährige Bewusstseinsinitiative für den „Industriestandort Österreich“.
In den vergangenen Jahren ist – nicht zuletzt auf Initiative der Industriellenvereinigung – der Wirtschafts- und Industriestandort Österreich positiv aufgerüstet worden. Dazu gehören unter anderem eine gelungene und kluge Steuerreform für Unternehmen, zusätzliche Investitionen in Forschung & Entwicklung sowie Infrastruktur und eine Reihe von strukturellen Maßnahmen.
Dieser Weg der Standortstärkung darf angesichts des globalen Wettbewerbs nicht verlassen werden. Was angesichts einer Reihe von wichtigen anstehenden Standortentscheidungen – beispielsweise an der Schnittfläche Wirtschaft und Umwelt (Post Kyoto-Protokoll etc.) und im Umgang mit der Herausforderung Globalisierung allerdings nicht selbstverständlich ist.
Dazu kommt, dass das Bewusstsein, was die Industrie und die von ihr anhängigen Wirtschaftssektoren für den Standort Österreich leisten in Bevölkerung aber auch bei Meinungsbildnern oft unterentwickelt ist.
Das heißt: Wir müssen weiter aktiv dafür Sorge tragen, dass die Notwendigkeiten des Industriestandortes bewusst gemacht werden. Das Hauptziel der Bewusstseinsinitiative „Industrieland Österreich“ ist daher: Steigerung von Verständnis für und Akzeptanz von Industrieunternehmen und Unternehmen, die mit ihnen zusammenarbeiten. Und damit auch Verständnis für die politischen Herausforderungen für den Industriestandort bei Politik, Medien und Gesellschaft.
Die „Industrieland“-Initiative wirkt langfristig und ist auf bis zu drei Jahren geplant, mit programmierten Zwischenhighlights. Sie wendet sich an Meinungsbildner in- und außerhalb der Industriellenvereinigung sowie in weiterer Stufe an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der österreichischen Industrieunternehmen.
